Statuten

vom April 2011 als pdf-Dokument

 

 

Leitbild

Der KFS stützt sein Handeln auf das Leitbild des SKF (Schweiz. Kath. Frauenbundes)

 

Für eine Gerechte Zukunft

 

DER SKF IST . . .

·       der schweizerische Dachverband christlich orientierter Frauenorganisationen (SKF Kantonal- und Mitgliederverbände) sowie von Einzelmitgliedern.

·       ein Verein im Sinne des ZGB entsprechend seinen Statuten.

·       ein Zusammenschluss von Frauen jeden Alters, jeden Standes und jeder Nationalzugehörigkeit.

·       Informations- und Koordinationsstelle der angeschlossenen Verbände und Mitglieder.

·       ein Forum für Frauenfragen.

·       ein Sprachrohr der Frauen in der Öffentlichkeit.

·       ein konfessioneller Verband, der Kirche verpflichtet, aber eigenständig und unabhängig.

·       ein katholischer Verband, offen, umfassend und ökumenisch ausgerichtet.

·       eine politische Kraft in Gesellschaft, Staat und Kirche aufgrund seiner Grösse (250´000 Mitglieder) und seiner engagierten und vielseitigen Verbandstätigkeit.

·       ein Teil der Frauenbewegung auf schweizerischer, europäischer und weltweiter Ebene.

 

DER SKF GRÜNDET SEIN HANDELN AUF . . .

·       das Evangelium, die Frohbotschaft vom befreienden und gerechten Handeln Gottes in der Welt.

·       die Mündigkeit und religiöse Kompetenz aller getauften Christinnen und Christen.

·       die grundsätzlichen Aussagen der Europäischen Ökumenischen Versammlung der Gerechtigkeit, Frieden und Bewahrung der Schöpfung 1989 in Basel.

·       eine christliche, lebensbejahende Grundhaltung.

·       gemeinsame Glaubenspraxis und lebendige Gemeinschaft als Kraftquellen, die Mut, Hoffnung und Vertrauen vermitteln.

·       langjährige Erfahrung fundiertes Wissen, das gesunde Selbstbewusstsein und Empfinden von Frauen.


DER SKF WILL . . .

. . . FRAUEN FÖRDERN

·       Zu selbstbewusstem, eigenständigem Frau-Sein und innovativem Denken und Handeln ermutigen.

·       Frauen in verschiedenen Lebenssituationen und mit unterschiedlichen Biographien respektieren und ein vielfältiges Frauenbild bewusstmachen.

·       Frauen auf ihre Rechte in Gesellschaft, Staat und Kirche hinweisen.

·       Politisches Bewusstsein und Mitverantwortlichkeit fördern und zu öffentlichem Engagement befähigen.

·       Solidarität unter Frauen stärken, sich gegenseitig zur Frauenlobby vernetzen.

·       Durch religiöse Schulung frauenspezifische Glaubenspraxis vertiefen und sich mit den Erkenntnissen der Theologie, insbesondere der feministischen Theologie, auseinandersetzen.

 

. . . DEN CHRISTLICHEN AUFTRAG WAHRNEHMEN UND BEWUSSTMACHEN

·       Für weltweite gegenseitige Abhängigkeiten, für Ungerechtigkeiten und Unterdrückungen sensibilisieren.

·       Für umfassenden Frieden, gewaltlose Konfliktbewältigungen und schonenden Umgang mit der Schöpfung einstehen.

·       Beziehungen zu verschiedenen Kulturen und Religionen pflegen, Andersartigkeit respektieren.

·       Wissenschaftliche und technische Errungenschaften und deren Auswirkungen sowie einseitig auf Profit und Konsum ausgerichtetes Denken hinterfragen.

 

. . . VERANTWORTUNG TRAGEN IN GESELLSCHAFT, STAAT UND KIRCHE

·       An der Lösung von aktuellen Zeitproblemen und der Gestaltung der Zukunft mitwirken, Veränderungen fordern, zum Aufbau gerechter Strukturen beitragen.

·       Dialog- und Konfliktfähigkeit in Familie, Gesellschaft und Kirche fördern.

·       Soziale Aufgaben auf zwischenmenschlicher und politischer Ebene erfüllen.

·       Ein partnerschaftliches Rollenverständnis anstreben, das jedem Menschen freie Entfaltung und Selbstbestimmung ermöglicht.

·       Frauen auffordern, auf allen Ebenen innerhalb der Kirche mitzuarbeiten, mit zu entscheiden und eine lebendige Kirche der Zukunft mitzugestalten.

 

. . . POLITISCH AKTIV SEIN

·       In allen Bereichen, die sich auf das Gemeinwohl beziehen, mitdenken, mitarbeiten und Mitverantwortung tragen.

·       Die Auseinandersetzung mit aktuellen Themen vorantreiben und Impulse für zukunftsorientierte Lösungen vermitteln.

·       Gegen Ungerechtigkeiten ankämpfen und Verbesserungen vorschlagen und fordern.

·       Für die Gleichstellung von Frau und Mann in Familie, Gesellschaft und Kirche sowie in den Bereichen Bildung und Arbeit sich engagieren.

·       Für familiengerechte Strukturen, unter Berücksichtigung der verschiedenen Familienformen, sich einsetzen.

·       Zusammenarbeit mit Organisationen ähnlicher Zielsetzung auf nationaler und internationaler Ebene pflegen.

·       In den Medien und in der Öffentlichkeit präsent sein.